Jusos Hessen-Nord unterstützen “Institut Solidarische Moderne”
04. Februar, 14:27 Uhr
Die nordhessischen Jusos freuen sich über die am vergangenen Montag gegründete Denkfabrik „Institut Solidarische Moderne“. Die Jungsozialisten unterstützen die Idee des Vereins, eine breite gesellschaftliche Diskussion über die politische Lage innerhalb Deutschlands voranzutreiben. Gemeinsam mit Personen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und sozialen Bewegungen sollen Impulse für alternative Programme und eine alternative Politik erarbeitet werden.
„Der in den letzten Jahren ins Maßlose ausgeuferte Neoliberalismus und die damit verbundenen Interessen haben das Prinzip der Demokratie ausgehebelt. In Deutschland geht es immer weniger nach dem Willen der Mehrheit, sondern nach den Interessen Einzelner. Hier profitieren wenige zum Nachteil von vielen. Dieser auf Einzelinteressen basierenden Ideologie sagen die Jusos den Kampf an“, sagte der Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel, der dem „Institut Solidarische Moderne“ als Gründungsmitglied angehört.
„Die vermeintliche Sachzwanglogik der vergangenen Jahre muss endlich ein Ende haben. Die Politik ist aufgefordert sich wieder offen zu ihren Ideen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu bekennen. Das Institut wird zur Belebung der gesellschaftlichen Debatten um eine ‚gute Zukunft’ beitragen und kann mithelfen, verloren gegangenes Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen“, hofft Michael Reschke, stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender.
Die Jusos sind davon überzeugt, dass es in der Gesellschaft eine linke Mehrheit gibt und unterstützen vorbehaltlos das Ziel des Instituts Solidarische Moderne, die Idee von Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Teilhabe stärker in der Gesellschaft verankern zu wollen.
„Nur wenn es eine breite gesellschaftliche Diskussion gibt, wird es möglich sein, dem Neoliberalismus wirksam die Stirn zu bieten. Daher freut es uns insbesondere, dass neben Andrea Ypsilanti (SPD), Katja Kipping (LINKE) und Sven Giegold (Grüne) auch bekannte Gesichter wie das langjährige CDU-Mitglied und Fernsehjournalist Franz Alt und der Sänger der Band „ Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, dem Verein angehören“, erklärte Barthel.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: “http://www.solidarische-moderne.de/”
Geschrieben von Dietmar am Donnerstag, 4. Februar 2010 14:27.
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