Jahresendrestalkohol zu Kopf gestiegen.
22. Januar, 16:56 Uhr
Jusos Hessen-Nord weisen Kritik von Generalsekretärin Nahles entschieden zurück.
Geschockt reagieren die nordhessischen Jusos auf einen Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit dem Titel „Nahles will die SPD entkalken“.
Die Jusos Hessen-Nord sind entsetzt über die Brachialrhetorik, mit der die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nun die SPD schlecht redet. Sätze wie „die ganze Partei müsse durchgespült“, „die Verkalkungen müssten weg“, sind kein Ausweis von Respekt gegenüber zehntausenden ehrenamtlich Engagierten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. „Kaum im Amt, beginnt ihr dieses offenbar über den Kopf zu wachsen,“ meint der Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel. „Die SPD vor Ort sollte vor solchen Personen geschützt werden.“
SPD-Landesvorstandsmitglied Torsten Warnecke MdL, der im Rahmen eines Neujahrsgesprächs mit den Jusos mit Nahles’ Aussagen konfrontiert wurde, erklärte sich dies mit Verdrängung. „Je schwächer die Argumente, desto stärker die verbale Kraftmeierei. Und wenn Frau Nahles mit ihren abfälligen Bemerkungen meint, die SPD motivieren zu können, geht sie fehl. Ich schiebe ihre Äußerungen auf den Jahresendrestalkohol. Da steigt offenbar manches zu Kopfe, eventuell auch das neue Amt.“
Geschrieben von Dietmar am Freitag, 22. Januar 2010 16:56.
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