Jusos Hessen-Nord sind empört über Vorschläge des RCDS
Die nordhessischen Jusos sind empört über die Wahlrechtsvorschläge des CDU-Studierendenverbundes (RCDS). Der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten, Gottfried Ludewig, wolle eines der Kernelemente unserer Demokratie abschaffen. Wie das Nachrichtenmagazin spiegel-online am 23.Mai 2008 berichtete, hatte Ludewig ein Thesenpapier an CDU-Funktionäre verschickt, in dem er die Halbierung des Stimmrechts für „Rentner und Hartz IV-Empfänger“ forderte. Ludewig selbst bestätigte den Bericht.
„Ich bin sehr erstaunt über die Vorschläge des RCDS-Bundesvorsitzenden. Wir Sozialdemokraten haben vor 100 Jahren dafür gekämpft, das Klassenwahlrecht abzuschaffen. Der CDU-Nachwuchs RCDS will dieses nun offensichtlich wieder einführen.“, so der Bundesausschussvertreter der Jusos Hessen Nord, Ruven Zeuschner. „Das ist ein Skandal!“
