Zur Forderung der Jungen Union das Renteneintrittsalter auf 70 zu erhöhen
Die nordhessischen Jusos sind empört über die Vorschläge des Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands, Philipp Missfelder, das Rentenalter auf 70 Jahre zu erhöhen.
„Der hat doch gar keine Ahnung“, so Tim Schmuch, stellvertretender Vorsitzender des Juso-Bezirks Hessen-Nord. „Der soll doch erst einmal selbst richtig arbeiten gehen, dann merkt er auch, was er da für einen Kram schwadroniert“, so Schmuch. Philipp Mißfelder sei doch von der Universität direkt in den Bundestag eingezogen und habe somit noch keinen Cent in die Rentenkasse einbezahlt. „Die Menschen haben es satt, von Leuten wie Mißfelder die Welt erklärt zu bekommen. Die Rente mit 70 ist völliger Quatsch. Unser Problem ist doch nicht, dass das formelle Renteneintrittsalter zu niedrig ist, sondern dass älteren Menschen von der Wirtschaft keine Beschäftigung mehr angeboten wird, mit der sie bis zum Renteneintritt arbeiten können,“ so die nordhessischen Jusos. Die Wirtschaft könne doch nicht auf Leute mit viel Erfahrung verzichten und sie einfach in die Arbeitslosigkeit oder in die Frührente abschieben. Bald werde die Wirtschaft wieder nach Fachkräften rufen und die Politik sei dann wieder schuld. „Wer nicht ausbildet und die erfahrenen Mitarbeiter rausschmeißt, weil sie angeblich zu teuer und unfelxibel sind, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er bald ein ganz gewaltiges Problem hat. Wir können es uns nicht leisten, Menschen vom Arbeitsmarkt auszugrenzen. Das muss auch endlich die Wirtschaft erkennen“, so Schmuch. weiterlesen…